Das Simpson Protokoll ist eine innovative und hochwirksame Hypnosemethode, die von der kanadischen Hypnotherapeutin Ines Simpson entwickelt wurde. Diese Technik zeichnet sich durch ihre Fähigkeit aus, Klienten in außergewöhnlich tiefe Trancezustände zu führen, in denen das Überbewusstsein (Superconscious) direkt zugänglich wird. Das Simpson Protokoll ermöglicht es dem Therapeuten, mit dem Klienten zu kommunizieren, während dieser sich in diesen tiefen Zuständen befindet, was zu schnellen und nachhaltigen Veränderungen führen kann.
Grundprinzipien
Das Simpson Protokoll basiert auf der Überzeugung, dass jeder Mensch über ein Überbewusstsein verfügt – eine höhere Intelligenz, die über das normale Bewusstsein hinausgeht und Zugang zu allen Informationen und Heilungsressourcen hat, die für die Lösung von Problemen benötigt werden. Während einer Simpson Protokoll-Sitzung tritt das bewusste Denken in den Hintergrund, sodass das Überbewusstsein frei arbeiten kann. Der Therapeut fungiert dabei als Vermittler und Begleiter, der dem Klienten hilft, in diesen Zustand zu gelangen und dort zu bleiben.
Ablauf einer Sitzung
Eine typische Simpson Protokoll-Sitzung beginnt mit einer ausführlichen Vorbesprechung, in der die Ziele und Erwartungen geklärt werden. Anschließend wird der Klient durch spezielle Induktionstechniken in einen tiefen Trancezustand geführt. Sobald der Klient diesen Zustand erreicht hat, kann der Therapeut direkt mit dem Überbewusstsein kommunizieren. Dies geschieht oft durch einfache Ja/Nein-Fragen oder durch Ideomotorische Reaktionen (unbewusste Körperbewegungen wie Fingersignale).
Das Besondere am Simpson Protokoll ist, dass der Klient selbst die Führung übernimmt. Das Überbewusstsein bestimmt, welche Themen bearbeitet werden sollen, in welcher Reihenfolge und mit welcher Intensität. Der Therapeut folgt den Anweisungen des Überbewusstseins und unterstützt den natürlichen Heilungsprozess, ohne eigene Interpretationen oder Lösungsansätze aufzudrängen.
Vorteile und Besonderheiten
•Tiefe Trancezustände: Das Simpson Protokoll ermöglicht den Zugang zu außergewöhnlich tiefen Bewusstseinszuständen.
•Klientenzentriert: Der Klient bzw. sein Überbewusstsein führt den Prozess, was zu authentischen und nachhaltigen Veränderungen führt.
•Schnelle Ergebnisse: Viele Klienten berichten von signifikanten Verbesserungen bereits nach wenigen Sitzungen.
•Vielseitige Anwendung: Das Protokoll kann bei einer Vielzahl von Themen eingesetzt werden, von emotionalen Blockaden bis hin zu körperlichen Beschwerden.
•Sanfte Methode: Trotz der Tiefe der Arbeit ist das Simpson Protokoll eine sehr sanfte und respektvolle Methode.
Anwendungsbereiche
Das Simpson Protokoll kann bei nahezu allen Themen eingesetzt werden, die einer hypnotherapeutischen Behandlung zugänglich sind:
•Traumaverarbeitung und PTBS
•Ängste und Phobien
•Depressionen und emotionale Blockaden
•Suchtverhalten
•Beziehungsprobleme
•Selbstwertprobleme
•Körperliche Beschwerden mit psychosomatischem Hintergrund
•Spirituelle Entwicklung und Selbstfindung
Ausbildung und Qualifikation
Das Simpson Protokoll erfordert eine spezielle Ausbildung und Zertifizierung. Therapeuten müssen nicht nur die technischen Aspekte der Methode erlernen, sondern auch die Fähigkeit entwickeln, in tiefen Trancezuständen zu arbeiten und das Überbewusstsein des Klienten zu respektieren und zu unterstützen. Die Ausbildung umfasst sowohl theoretische Grundlagen als auch umfangreiche praktische Übungen unter Supervision erfahrener Simpson Protokoll-Praktiker.

